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Die Schule ‚William’s Hill‘

Die Schule William’s Hill liegt in der Nähe des Victoriasees in Uganda. In diesem Gebiet gibt es eine hohe Zahl an AIDS-Infizierten. Viele der arbeitsfähigen Generation sterben an dieser Krankheit. Zurück bleiben die Alten, sowie die schutzbedürftigen Kinder. Viele verwaisen gleich mehrere Male, wenn die Verwandten, die sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgenommen haben, ebenfalls an AIDS sterben. Diesen Kindern schenkt William’s Hill eine Zuflucht.

Die Schule nahe der Stadt Masaka.

Landwirtschaftliches Projekt

Die fruchtbaren Böden Ugandas eignen sich besonders zur landwirtschaftlichen Nutzung. Das milde Klima trägt ebenfalls zu einer ertragreichen Ernte bei. Die Temperaturen schwanken zwischen 25 und 30 °C tagsüber, nachts sind es meist um 17 °C. Die Niederschläge (1000–1500 mm) sind auf das ganze Jahr verteilt und es gibt nur kurze Trockenperioden.

Diese Naturgegebenheiten sind besonders für den Anbau von Mais, Bananen, Sojabohnen, Kaffee, Erdnüssen, Cassava und Süßkartoffeln geeignet. Die Früchte können bis zu zweimal im Jahr geerntet werden.

Dieses hat sich William´s Hill zu Nutze gemacht, um den Schülern die Grundlagen zur Selbstversorgung näher zu bringen. Es ist ein weiterer Schritt der Hilfe zur Selbsthilfe. In diesem Projekt lernen die Kinder vor allem das Säen und Ernten ihrer Grundnahrungsmittel. Unter Anleitung der Lehrer werden die schuleigenen Flächen landwirtschaftlich bewirtschaftet. Die Ernte trägt somit auch zur Versorgung der Schüler bei.

Handwerkliches Projekt

Da auch in diesem Jahr unsere Kühe Nachwuchs (vier Kälber) bekommen haben, reichten unsere Ställe nicht mehr aus. So haben die Kinder mit Hilfe der Lehrer und anderen Bediensteten der Schule einen Kälberstall errichtet. Zu unserem Tierbestand zählen weiterhin: sechs Sauen mit 20 Ferkeln und ein Eber für die Schweinezucht, drei Hühner, sowie ein Hund, der die Schule bewacht.